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01.02.2018, Verein
Neujahrsempfang der Germania
31.01.2018, Verein
Germania ehrt Jubilare
28.01.2018, Verein
Spieler des Jahres
28.01.2018, 1. Mannschaft
Futsal-Hessenpokal 2018
28.01.2018, Alte Herren
Neujahrswanderung der Alten Herren
20.01.2018, Verein
2. Germania Fussball Camp
17.01.2018, Verein
Beitragsanpassung bei der Germania
14.01.2018, JSG Rodenbach
E2 gewinnt Hallenturnier in Stockstadt

Sitzung am 16.02.2018

Beginn um 19:00 Uhr

im Clubheim

 

Themen:

1.Kassenbericht

2. Allgemeines / Termine

3. Wahl des Abteilungsleiters

 

1. Mannschaft
  pfeil Kreisoberliga Hanau

18.02.18, 14.30 Uhr
VFB Großauheim
vs.
FC Germania


2. Mannschaft
  pfeil Kreisliga B Hanau
18.02.18, 12.45 Uhr
VFB Großauheim II
vs.
FC Germania II

1. Mannschaft
  (Saison 2017/2018)
  pfeil Kreisoberliga Hanau

 

2. Mannschaft
  (Saison 2017/2018)
  pfeil Kreisliga B Hanau

Kreispokal 2017/2018

             3. Runde

 

15.03.2018 um 19.00 Uhr

 

  SV Oberdorfelden vs.

 Germ.Niederrodenbach

FC Germania 09 e.V. Niederrodenbach

JSG Rodenbach

JOMA
NEUIGKEITEN / BERICHTE
Germania ehrt Jubilare 31.01.2018

bild
Der FC Germania hat auf seinem Neujahrsempfang 2018 verdiente Mitglieder für ihre langjährige Vereinstreue geehrt. Hintere Reihe von links: Dieter Gunkel, Heinz Waschinger, Josef Hudetschek, Gerald Kauffeld, Herbert Schneider, Steffen Becker, Eberhard Strutt, Carsten Bussmann, Rüdiger Strutt, Joas Baumann-Kremer, Michael Auerhammer. Vorne sitzend von links: Hartmut Ludwig, Karl Peter und Klaus Göbel.

 

 

 

Die Jubilare 2018

 

Den Anfang macht einer, den man mit Fug und Recht zu den großen Söhnen des Vereins zählen darf. Er war schon früh in der Jugend ein Spieler, der zu großen Hoffnungen Anlass gab. Und diese Hoffnungen bestätigten sich, denn er wurde aus dem Jugendbereich heraus sofort Stammspieler in der ersten Mannschaft. Dass ein solches Talent seinen Horizont nicht auf Rodenbach beschränken würde, war auch klar. Er wechselte zu Hanau 93, spielte dort Hessenliga und anschließend mit der Spvgg. Langenselbold in der zweithöchsten hessischen Klasse, damals der Landesliga. Nach seiner aktiven Zeit war er zunächst bei der Germania, später auch bei anderen Vereinen als Trainer erfolgreich. Aber auch während der Zeiten, in denen er bei anderen Clubs aktiv war, war er als Sponsor und als helfende Hand immer für die Germania da. Eine Aufgabe, die er seit Menschengedenken und immer noch inne hat, soll hier auch nicht vergessen werden. Ein Job, der eine lesbare und optisch ansprechende Handschrift erfordert und wer hat die denn heutzutage noch: Er schreibt die Plakate für unsere Heimspiele.

40 Jahre bei der Germania: Rüdiger Strutt

 

Der nächste Jubilar spielte nachdem er unserem Verein beigetreten war in allen Jugendmannschaften und war danach eine zuverlässige Stütze der 2. Mannschaft. Durch zwischenzeitlichen Umzug und berufsbedingte Auslandaufenthalte wurde der Kontakt zur Germania einige Jahre etwas eingeschränkt. Die Mitgliedschaft lief aber immer weiter. Und inzwischen ist er wieder sehr oft im Waldstadion und auf den Plätzen unserer Region unterwegs, denn der Apfel fiel nicht weit vom Stamm. Sein Sohn Phil hat sich dem Fußball verschrieben und spielt in der C-Jugend, die unser Jubilar inzwischen im Trainerstab mit betreut.

40 Jahre bei der Germania: Carsten Bussmann

 

Jeder in Rodenbach kennt die Kaufmannsfamilie Becker, die die Pforten ihres traditionsreichen Unternehmens zum Leidwesen vieler Rodenbacher vor kurzem geschlossen hat. Motiviert durch seinen Vater Fritz und Opa Noss kam unser nächster Jubilar frühzeitig zum Fußball. Sein Talent kristallisierte sich schnell heraus. Unvergessen das Kerbspiel der SG Münster, ein Ort in der Nähe von Dieburg. Dem Jubilar gelang dort beim 3:0 Gruppenligasieg unserer Mannschaft ein Dreierpack und er verhagelte damit dem Gegner die Kerbstimmung fast im Alleingang. Leider musste er seine Karriere bald darauf und viel zu früh wegen einer schweren Verletzung beenden. Damals ein wahrhaft schmerzlicher Verlust für Mannschaft und Verein. In all den Jahren danach blieb er dem Verein als Geschäftspartner und Sponsor aber immer verbunden.

50 Jahre bei der Germania: Steffen Becker

 

Aus einer Urrodenbacher Familie kommt unser nächster Jubilar. Schon früh in der Jugend zeigte sich, das wird ein Keeper. Und er stand tatsächlich durch alle Altersklassen bis in den Seniorenbereich immer im Tor. Aus seiner Karriere ist ein Spiel in ganz besonderer Erinnerung geblieben. Die Germania musste Mitte der Siebzigerjahre in der damals zweihöchsten hessischen Spielklasse zur SG Egelsbach reisen. Eine Mannschaft, die in diesen Jahren einen grandiosen Durchmarsch bis in die Regionalliga hinlegte und seit  3 Jahren kein Heimspiel verloren hatte. An diesem Samstag endete die Serie, denn die Germania gewann durch Treffer von Metzler und Hofmann 2:1. Grundlage für diesen Sieg war damals allerdings eine sensationelle Torhüterleistung unseres heutigen Jubilars.

50 Jahre  bei der Germania: Gerald Kauffeld

 

Aus dieser alteingesessenen Rodenbacher Fußballerfamilie rufen wir schon den zweiten Spross als Jubilar auf. Er hat wie sein jüngerer Bruder die Jugendmannschaften der Germania bis in den Seniorenbereich durchlaufen. Nach seiner aktiven Zeit war er für unseren Verein im administrativen Bereich stets weiter aktiv. Er kümmerte sich lange Jahre um die Mitgliederverwaltung, auch so ein Aufgabe, um die sich wahrlich keiner reißt,  und ist derzeit Webmaster der Homepage der Germania, einer Homepage, die so aktuell ist, wie sonst kaum eine im Amateurbereich.

50 Jahre bei der Germania: Eberhard Strutt

 

Jetzt haben wir mal einen Jubilar, der als Seiteneinsteiger zur Germania kam, der also nicht von klein auf hier war. Nach einem Fußballturnier wechselte er aus Hanau nach Niederrodenbach und wurde hier schnell zum Stammspieler. Zäh ehrgeizig und kompromisslos schonte er weder sich noch seine Gegenspieler und war deshalb bei den gegnerischen Stürmern jahrelang ein gefürchteter Abwehrrecke mit legendärem Ruf.

50 Jahre bei der Germania: Herbert Schneider

 

Die nächsten vier Jubilare sind alle seit 60 Jahren Mitglied bei der Germania. Sie sind alle Jahrgang 1944 und durchliefen demzufolge gemeinsam die Jugendmannschaften unseres Vereins. Mit ihrem Trainer Karl Ludwig hatten sie in diesen Jahren spektakuläre Erfolge auch gegen die großen Clubs der Region. Mit der B-Jugend wurden sie Kreismeister und unterlagen erst im Bezirksendspiel in Bad Homburg gegen Eintracht Frankfurt. Im Seniorenbereich trennten sich dann ihre Wege. Einer beendete seine Fußballerkarriere relativ schnell, blieb dem Verein aber an vielen Stellen weiter verbunden.

60 Jahre bei der Germania: Josef Hudetschek

 

Zwei wurden langjährige Stammspieler in der ersten Mannschaft und sind jetzt ebenfalls 60 Jahre Mitglied bei der Germania.

Hartmut Ludwig und Heinz Waschinger 

 

Zu Heinz Waschinger muss noch etwas Besonderes gesagt werden. Er wohnt nicht in Rodenbach und kommt trotzdem immer noch zu jedem Spiel, egal ob zu Hause oder auswärts. Da kann man mit Fug und Recht behaupten, denn selbst wenn man ihn nicht gesehen hat, hört man ihn garantiert. Wenn unsere Mannschaft mal wieder, wie die Trainer heute sagen, kontrolliert nach vorne spielen will und ihm das zu viel wird, und es wird ihm oft zu viel, ertönt mit absoluter Sicherheit von irgendeiner Stelle des Sportplatzes mit tiefer sonorer Stimme der charakteristische Ruf „nach vorne“ und man weiß. Alles klar. Der Heinz ist da.

 

Anfang der 50er Jahre kam die Familie unseres nächsten Jubilars aus Somborn nach Rodenbach. Und das war ein wahrer Glücksfall für diesen Verein. Zu dieser Familie gehörten nämlich zwei Brüder: Heinrich und Karl. Karl wurde nach der Jugend sofort Stammspieler der 1. Mannschaft. Kurz bevor er die Fußballschuhe an den Nagel hängte, war er Mitglied des Teams, das 1970 den Aufstieg in die zweithöchste Amateurklasse schaffte. Ein, wenn nicht der Höhepunkt in der Vereinsgeschichte.   Aber dieser Jubilar machte nicht nur als Fußballer auf sich aufmerksam. Er hat auch eine hervorragende Tenorstimme. Um die legendären Gesangsauftritte mit seinem Bruder nach den Spielen und bei vielen Veranstaltungen wurde die Germania über Jahre und über Rodenbach hinaus beneidet. Lieber Karli, das war einmalig und unvergesslich.

65 Jahre bei der Germania: Karl Peter

 

Zwei Jubilare haben wir in der normalen Reihenfolge ausgespart. Wenn man rein nach Mitgliedsjahren vorgeht, hätte man Sie eigentlich schon vorher erwähnen müssen. Aber jetzt es soweit: Unser nächster Jubilar ist zwar in Anführungszeichen „nur“ 25 Jahre im Verein, aber gefühlt eigentlich viel länger. Denn wenn man die Stunden, die er im Laufe der Jahre in verschiedenen Funktionen hier im Verein zugebracht hat zusammenzählt, kommen wahrscheinlich leicht auch 50 Jahre zusammen. Als Aktiver war er Torhüter und das ist er bis zu den alten Herren, bei denen er heute noch aktiv ist, auch geblieben. Nach seiner aktiven Zeit bei den Senioren übernahm er für lange Jahre das Amt des 1. Kassierers. Neben dem 1. Vorsitzenden das wichtigste aber auch zeitaufwändigste Ehrenamt in einem Verein. Auch so ein Job, den eigentlich keiner so gerne machen will. Er hat sich mit Inbrunst drauf gestürzt und die Kasse, wie es sich für einen guten Kassierer gehört, in verlustreichen Kämpfen gegen jede, nach seiner Ansicht, unnötige Ausgabe verteidigt. Mit seiner Frau war und ist er zudem jahrelang in Dienstgruppen aktiv. Und auch als Sponsor greift er dem Verein immer wieder unter die Arme.

Wirklich nur 25 Jahre bei der Germania: Dieter Gunkel oder sind es nicht eigentlich viel mehr.

 

Auf unseren letzten Jubilar heute Abend trifft das eben über Dieter Gunkel gesagte zweifellos auch zu. Er ist seit sechzig Jahren Mitglied und für die vielen Stunden die er nach seiner aktiven Zeit ehrenamtlich hier zugebracht hat, müsste man auch ihm eigentlich einige Bonusjahre gutschreiben. Er gehörte wie Heinz Waschinger, Hartmut Ludwig und Josef Hudetschek zu dem legendären Jugendjahrgang von Karl Ludwig. Er hätte zweifellos auch bei den Senioren Karriere gemacht, zog aber im besten Fußballeralter aus beruflichen Gründen für einige Jahre aus Rodenbach weg. Wieder zurück war und ist er bei der Germania in vielen Bereichen aktiv. Seine besonderen Qualitäten habe ich vorhin schon hervorgehoben. Er ist zudem ein wandelndes Vereinslexikon und hat die fußballhistorischen Fakten für die heutigen Ehrungen beigetragen. Wenn man ihn während der Spiele mit vollem Einsatz über den Sportplatz düsen sieht. Immer bereit Rügen für ungebührliches Verhalten zu erteilen, verschollene Bälle zu finden und seinen Standplatz hinter den Toren zu wechseln, weil er, wie jeder Fußballer abergläubisch, fest überzeugt ist, wenn er hinter dem Tor des Gegners steht, passiert etwas. Wenn man das alles sieht, kommt man zu dem Schluss. Der Mann ist physisch und geistig topfit.

60 Jahre bei der Germania: Klaus Göbel 

 

An dieser Stelle sollen natürlich auch die Jubilare erwähnt werden, die aus unterschiedlichen Gründen heute nicht hier sein können. Die Germania wird Ihnen auf andere Weise persönlich gratulieren und Urkunden und Präsente zukommen lassen:

 

Für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden: Manfred Lendzian und Tobias Prellwitz

 

Wir bedanken uns für eine 50jährige Mitgliedschaft bei: Albrecht Müller

 

Und auch er kann heute Abend leider, leider nicht hier sein und das bedauern wir ganz besonders:

 

Unglaubliche 70 Jahre Mitglied bei der Germania ist: Lothar Gunkel

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