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Glücklicher Sieg gegen TSV Niederissigheim

Ein hartes Stück Arbeit wurde am Ende mit einem verdienten, aber letztlich etwas glücklichen Sieg belohnt. Insgesamt war es ein ruppiges unansehnliches Spiel. Die Gegner haben inzwischen entdeckt, wie sie dem Sedlacek-Team das Leben schwer machen können. Der ballführende Germane wird frühzeitig attackiert, die Räume im Mittelfeld verengt. Wenn dann noch der ungewohnte Hartplatz hinzukommt, auf dem Bälle verspringen und Pässe oft zu ungenau gespielt werden, dann wird es schwer, selbst wenn die Germania eigentlich durchgehend die bessere Mannschaft war. Im Ansatz sah das alles gut aus. Zeitweilig wurde gefällig und flott durch das Mittelfeld kombiniert.

 

Der letzte entscheidende Pass, der dann  die Chance scharf stellt, kam freilich nur ganz selten an. Auch lange Bälle kamen nur vereinzelt an, obwohl sich vor allem Marcel Heuer auf dem rechten Flügel ein ums andere Mal erfolgversprechend  freigestohlen hatte und diese Vorlagen immer wieder forderte. Da auch Freistöße und Eckbälle keine Gefahr brachten, blieben Chancen Mangelware. Dejan Gasch traf aus 16 Metern in der 45. Minute nur den Pfosten und der eingewechselte Manuel Kraus scheiterte in der 80. Minute, weil er aus einem Fünfmeterraumgetümmel heraus per Kopf nur den gegnerischen Keeper traf. Die destruktiven Gäste hätten in der 61. Minute den Spielverlauf fast auf den Kopf gestellt als ihr bester, Dominic Tamal Bernard, nach einem langen Schlag aus der Abwehr Tim Wissenbach entwischte und aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf. Es war eigentlich klar, dass dieses Spiel entweder 0:0 ausgehen oder durch eine Einzelaktion entschieden würde. In der 85. Minute war es dann soweit. Tobias Kühn dribbelte sich auf der rechten Angriffsseite in den Strafraum  und wurde unsanft von den Beinen geholt. Dejan Gesch verwandelte seinen inzwischen schon siebten Elfmeter der laufenden Saison zum Siegtreffer.

Es spielten: Scharlau, Wissenbach, Klimas, Gepel, Ilnem (47. Kraus), Goldmann, Heuer (80. Moukhtari), Kühn, Gesch, Bach, Veit (72. S. Bekirov).