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Aufwärtstrend

Sportfreunde Ostheim – Germania Niederrodenbach 1:4 (0:1)
Es war gegen einen fußballerisch limitierten, aber kampfstarken Gegner wahrlich keine Offenbarung. Aber es gab vor allem in der ersten Hälfte eine deutliche Steigerung zu sehen. Nahezu alle Akteure der Germania präsentierten sich eine Klasse besser als eine Woche zuvor gegen Langenselbold. Antonio Giuliana und Sancar Mert hatten im Mittelfeld das Heft fest in der Hand und waren immer wieder Ausgangspunkt für gefällige Ballstafetten. Einzig in Sachen Torgefährlichkeit gab es wenig Verbesserung. Lediglich Nervin Memic traf in der 18. Minute aus 18 Metern die Latte. In der 41. Minute führte dann eine schöne Ballstafette etwas überraschend doch noch zum Erfolg. Antonio Giuliana brachte am Ende den Ball aus 18 Metern überlegt im langen Eck unter.

Die 2. Hälfte begann zunächst mit Paukenschlägen. Wai Loom William Lo traf nach glänzender Vorarbeit von Antonio Guiliana und Karim Hinz per Kopf nur die Latte (50.) und ein kollektiver Defensivblackout der Germania brachte aus heiterem Himmel den Ausgleich. Keiner fühlte sich auf der linken Abwehrseite im Strafraum für Hendrik Rausch zuständig, der völlig unbedrängt aus 12 Metern ausgleichen konnte (54.). Das zog unserer Mannschaft vorübergehend den Stecker. Das ideenlose, ungenaue Spiel der Vorwoche war plötzlich wieder da, und wenn es unglücklich läuft, gehen die Gastgeber in dieser Phase sogar in Führung, denn sie hatten in der 69. und 74. Minute ansehnliche Chancen. Erst ab der 80. Minute wurde es wieder besser. Das war zu einem guten Teil dem eingewechselten Luca Botzum zu verdanken, der über die linke Angriffsseite mächtig aufdrehte. Seine Dribblings sorgten immer wieder für Verwirrung im gegnerischen Strafraum. So in der 80. Minute, bevor Maximilian Robok aus dem Getümmel per Fallrückzieher zum 1:2 traf. Der Druck der Germania nahm danach wieder zu und in der 87. Minute war es kein Zufall, dass ausgerechnet Luca Botzum im Strafraum gelegt wurde. Nervin Memic verwandelte den Elfmeter zum 1:3. Das Spiel war entschieden und das 1:4 von Wai Loom William Lo nach Vorarbeit von Walker Addoquaye das Sahnehäubchen. (90.+6).

Es spielten: Kaynak, Fiebig, Steier, Robok, Schilling (65. Addoquaye), S. Mert, Hinz, Giuliana, Memic, Knickmeier und Lo (70. Botzum). (Beste Spieler unterstrichen)