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In letzter Sekunde

Spvgg Roßdorf – Germania Niederrodenbach 2:3 (1:0)
In einem von Beginn an intensivem Spiel war die Germania über weite Strecken die bessere Mannschaft und gewann am Ende zwar glücklich aber verdient.

Bereits in der 5. Minute ging es hoch her. Germania-Keeper Julian Scharlau konnte bei einem Schuss aus kurzer Distanz nur abklatschen. Die Gastgeber beförderten den zweiten Ball erneut Richtung Tor und Maximilian Robok klärte in höchster Not auf der Linie. Die Kugel landete bei Sancar Mert, der mit einem Klassepass auf Antonio Giuliana den Gegenzug eröffnete. Der nahm Kurs auf das gegnerische Tor und legte den Ball zwar am Keeper aber auch haarscharf am langen Pfosten vorbei. In der 17. Minute eine weitere gute Chance für die Germania. Diesmal war Antonio Giuliana der Passgeber und Daniele Knickmeier schoss knapp vorbei. Die Germania kontrollierte in der 1. Hälfte das Spiel, aber den Treffer erzielten aus heiterem Himmel die Gastgeber. In der 38. Minute hoppelte ein vermeintlich harmloser Schuss aus nahezu 30 Metern, mehr aus Verlegenheit denn überlegt abgezogen, ins Germania-Tor. Julian Scharlau zeigte keinerlei Reaktion. In der Pause wurde gerätselt weshalb.

Das Goldmann-Team kam hoch motiviert aus der Pause zurück und setzte die Gastgeber jetzt massiv unter Druck. In der 53. Minute schickte Wai Loom William Lo Daniele Knickmeier in die Gasse. Der hatte freie Bahn und schoss überhastet weit über das Tor. In der 60. Minute dann endlich der verdiente Ausgleich. Ein genialer Pass von Thomas Goldmann brachte Karim Hinz in Schussposition, der eiskalt vollstreckte. Danach hatte die Germania ihre beste Phase. Nach Klassekombination über Thomas Goldmann und Luca Botzum scheiterte Daniele Knickmeier am gegnerischen Keeper (73.). Dann eine Parallelität zur ersten Hälfte. Auch jetzt gab es zunächst eine gute Chance für die Gastgeber. Julian Scharlau parierte glänzend, aber diesmal war der daraus entstehende Konter erfolgreich. Erneut war es Karim Hinz, der, diesmal nach Vorarbeit von Nervin Memic, den Treffer erzielte (76.). Unsere Mannschaft wollte jetzt den Dreier und wurde im Vorwärtsgang leichtsinnig. Aus heiterem Himmel gelang den Gastgebern, im zweiten Abschnitt ansonsten weitgehend harmlos, der Ausgleich (78.). Das Goldmann-Team war jetzt kurzzeitig geschockt. Die Gastgeber hatten deshalb vorübergehend Übergewicht und in der 81. Minute eine weitere gute Chance. Der Ball flog haarscharf am Germania-Tor vorbei. In den letzten Minuten des Spiels war unsere Mannschaft dann aber wieder da. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Gastgeber, die jetzt nur noch den Punkt retten wollten. In der 5. Minute der Nachspielzeit gelang dann doch noch der Lucky Punch. Thomas Goldmann löffelte einen Freistoß in den gegnerischen Strafraum. Demir Kaynak verlängerte mit dem Kopf und plötzlich stand Abwehrrecke Ian Friebe frei vor dem Tor und erzielte das 2:3. Danach beendete der Schiedsrichter das Spiel.Es spielten: Scharlau, Fiebig, Friebe, Robok, Addoquaye, S. Mert, Hinz, Memic, Giuliana (24. Goldmann), Lo (65. Botzum) und Knickmeier (73. Kaynak). (Beste Spieler unterstrichen)