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Mohn-Gala

Germania Niederrodenbach – SG Marköbel 8:1 (4:1)

Ein überragender Tristan Mohn drückte diesem Spiel seinen Stempel auf. Er erzielte nicht nur 5 Treffer selbst, sondern hatte auch bei weiteren Toren und hochkarätigen Chancen seine Füße im Spiel.
Dabei hatte es nicht gut angefangen. Die Gäste gingen bereits in der 2. Minute in Führung und hatten danach sogar weitere Chancen. Ursache war wohl, dass Germania-Coach Thomas Goldmann Innenverteidigung und defensives Mittelfeld verletzungsbedingt kräftig umbauen musste. Die Gäste kamen mit langen, hohen Bällen immer wieder hinter die Germania Abwehrkette und der flinke Adrian Eisele bereitete zudem Daniel Schilling auf der linken Abwehrseite einige Probleme. Eine Umstellung wendete dann schnell das Blatt. Adrian Steier (in die Innenverteidigung) und Thomas Goldmann (ins defensive Mittelfeld) tauschten die Positionen. Dazu wurden vor allem Luca Botzum und Marcel Heuer nach 20 Minuten deutlich agiler. Die Belohnung war ein Doppelschlag von Tristan Mohn zur 2:1-Führung (28., 29.), wobei der Führungstreffer, mit der Hacke erzielt, durchaus als künstlerisch wertvoll bezeichnet werden darf. Es folgten noch in der 1. Hälfte Treffer von Antonio Giuliana (33.), nach unwiderstehlichem Flankenlauf von Marcel Heuer, und, von Tobias Kühn (45.+3), nach wahrhaft tödlichem Steckpass erneut von Tristan Mohn.

Damit war das Spiel eigentlich schon entschieden. Die Gäste setzten zwar auch in der 2. Hälfte vereinzelt Nadelstiche. Bei den gefährlichsten war Germania-Keeper Demir Kaynak aber zweimal glänzend auf dem Posten. So nahm der Kantersieg seinen Lauf. Tristan Mohn nach Musterflanke von Thomas Goldmann (55.) und Neuzugang Dennis Liedtke (61.), Vorarbeit auch hier Tristan Mohn, erhöhten auf 6:1, bevor der überragende Goalgetter dann in der Schlussphase höchstselbst noch zweimal zuschlug (80. 83.). Beim ersten Tor muss hier auch noch Daniel Schilling genannt werden, der über den linken Flügel glänzend vorbereitete. Es spielten: Kaynak, Addoquaye, Goldmann (61. Liedtke), Fiebig, Schilling, Steier, Heuer (61. D. Giuliana), Kühn (61. Jouahri), A. Giuliana, Botzum und Mohn. (Beste Spiele unterstrichen).