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Wende zum Besseren?

Germania Niederrodenbach – Victoria Heldenbergen 6:0 (2:0)

Endlich wieder ein Sieg. Gegen einen limitierten Gegner kann er freilich noch nicht als Messlatte für den neuen Trainer Dejan Gesch gelten.

Sancar Mert sorgte in der 8. Minute zunächst für eine Schrecksekunde. Sein zu kurz geratener Pass eröffnete Gästestürmer Julian Avram freie Bahn zum Germania-Kasten, aber Keeper Demir Kaynak konnte den schwachen Abschluss parieren. Ansonsten war die Germania von Beginn an das bestimmende Team, kreierte aber gegen anfangs gut verteidigende Gäste zunächst nur wenige klare Chancen. Lediglich Marco Veit fand zweimal Lücken im Abwehrdickicht. In der 13. Minute zog er nach Klassepass von Marcel Heuer auf dem rechten Flügel davon und vollstreckte aus spitzem Winkel zum 1:0. In der 36. Minute erhöhte er nach Vorarbeit von Danilo Giuliana per Fallrückzieher zum 2:0. Zum Ende der 1. Hälfte hatten die Gäste dann ihre beiden besten Chancen (39., 40.). Einmal stand Germania-Keeper Demir Kaynak goldrichtig und bei der zweiten Gelegenheit ging der Abschluss weit über das Tor.

In der 2. Hälfte wurde es dann eine klare und einseitige Sache. Es gab mehr gute Chancen für unsere Mannschaft, und auch die Trefferquote wurde deutlich besser. In der 54. Minute fand Luca Botzum endlich einmal den richtigen Zeitpunkt zum Abschluss und krönte seine gute Leistung an diesem Tag aus 14 Metern mit dem 3:0. Jeyan Özcan mit seinem ersten Pflichtspieltor für die Germania (66.), Demir Kaynak mit einem an Özcan verschuldeten Foulelfmeter (72) und Tristan Mohn mit seinem 12. Saisontreffer im 10. Spiel (87.), stellten schließlich den auch in dieser Höhe hochverdienten Endstand her.

Es spielten: Kaynak, Addoquaye, Robok, Özcan, D. Giuliana (64. Klappenberger), Mert, Heuer (64. Fiebig), Liedtke (73. Köhler), Mohn, Botzum und Veit (73. Dordevic). (Beste Spiele unterstrichen).