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Chancenwucher, Torwartkunst und späte Effizienz

Germania Niederrodenbach – VfR Kesselstadt 5:0 (1:0)
Ein auch in dieser Höhe verdientes Ergebnis für unsere Mannschaft, die in der 1. Hälfte und da vor allem in der ersten Viertelstunde versäumte, das Spiel frühzeitig in ruhige Bahnen zu lenken. Antonio Giuliana scheiterte freistehend aus 18 Metern am Keeper (5.). Zwei Minuten später konnte Dennis Liedtke, nach Klassepass von Marco Veit, 1 gegen 1 den gegnerischen Keeper ebenfalls nicht überwinden. Nach Klassepass von Tristan Mohn schoss Dennis Liedtke den herausstürzenden Keeper an, und der Ball rollt knapp am rechten Pfosten vorbei ins Toraus (9.). In der 14. Minute hatte Marco Veit den Keeper schon überwunden, aber ein Abwehrspieler konnte noch klären. Der abgewehrte Ball sprang Dennis Liedtke vor die Füße, aber auch dieser Abschluss rollte knapp am Tor vorbei. Und so geschah es beinahe so, wie es fast immer kommt, wenn man seine Chancen nicht nutzt. Die Gäste kamen in der 25. Minute nach einem Fehler von Ayman Jouahri aus 14 Metern zum Abschluss und Ilias Jtite im Germania-Tor musste alles aufbieten, um zu parieren. Weitere zwei Minuten später war es erneut der Zauberer im Niederrodenbacher Tor, der mit zwei Superparaden den Rückstand verhinderte. In der 29. Minute fiel dann aber endlich das erlösende 1:0 für unsere Mannschaft. Dennis Liedtke verschaffte, mit öffnendem Pass auf den rechten Flügel, Luca Botzum viel Freiraum und dessen Rückpass donnerte Tristan Mohn aus 14 Metern kompromisslos ins gegnerische Netz.

Der 2. Abschnitt begann mit einer weiteren Großtat von Ilias Jtite (47.), der einen Schuss von Kesselstadts Sascha Simon Winter aus 12 Metern glänzend parierte. Danach allerdings bekam unsere Mannschaft das Spiel gegen mit zunehmender Spieldauer immer mehr nachlassende Gäste, mehr und mehr in den Griff. Dennis Liedtke scheiterte nach Vorarbeit von Marco Veit in der 53. Minute zwar erneut an Kesselstadts Keeper Burhan Efil, belohnte sich dann aber endlich in der 59. Minute für eine engagierte Leistung. Er erlief einen genialen Steckpass von Marco Veit, blieb diesmal eiskalt und erhöhte auf 2:0. Jetzt war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen. Sancar Mert aus dem Getümmel (66.), Antonio Giuliana per Foulelfmeter, verschuldet an Danilo Giuliana (72.) und der eingewechselte Dimitrije Dordevic nach glänzender Vorarbeit des ebenfalls eingewechselten Jeyan Özcan (77.), sorgten dann doch noch für ein standesgemäßes Ergebnis, für das sich die Mannschaft aber auch bei ihrem famosen Keeper bedanken darf.

Es spielten: Jtite, Fiebig, Jouahri, Robok, Schilling (70. Özcan), Mert (70. Steier), Mohn, Liedtke (66. D. Giuliana), A. Giuliana, Botzum und Veit (66. Dordevic). (Beste Spieler unterstrichen).