Schwacher Auftritt
SV Oberdorfelden – Germania Niederrodenbach 1:0 (1:0)
Dieses Spiel hatte keinen Sieger verdient. Die Gastgeber beschränkten sich darauf in der Abwehr gut zu stehen, was über weite Strecken, auch wegen eines guten Torhüters, gelang. Die Germania war zweifellos die bessere Mannschaft, hatte auch die klareren Torchancen, aber es fehlte die finale Durchschlagskraft um diese Chancen auch zu nutzen. Einzig der defensiv überragende Adrian Steier und Luca Botzum, der immer wieder versuchte Überraschungsmomente ins insgesamt zu statische und fehlerbehaftete Spiel unserer Mannschafft zu bringen, strahlten den unbedingten Willen aus, die Niederlage zu verhindern. Aber das war nicht genug. So entschied ein haltbarer Sonntagschuss aus 25 Metern, eine von zwei Chancen der Gastgeber, diese Begegnung. Die desolate Personalsituation der Germania verstärkte sich dann am Ende des Spiels noch, weil Walker Addoquaye für eine dumme Tätlichkeit die rote Karte erhielt (90.+4).
Insgesamt muss man sagen, das ist nicht Germania Niederrodenbach. Unsere Mannschaft war seit jeher ein Team, das, wenn es nicht um die absolute Spitze mitspielte, zumindest doch im oberen Bereich der Tabelle angesiedelt war. Die aktuelle Mannschaft, durch Abgänge und Verletzungen dezimiert, hätte in der Winterpause verstärkt werden müssen. Für diese Saison steht die Mannschaft zwar in einem Tabellenbereich, der weder im Guten noch im Bösen etwas erwarten oder befürchten lässt, aber in dieser Form und dieser Besetzung wird sie sicherlich weiter nach unten durchgereicht werden. Ein frustrierender Umstand, sowohl für Trainer und Mannschaft, die derzeit im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles versuchen, als auch für die Zuschauer, die von unserem Team anderes gewöhnt sind.
Auf die nächste Saison bezogen, bedeutet das: Das Team muss dringend verstärkt werden. Ansonsten wird sich die Germania mit hoher Wahrscheinlichkeit im unteren Bereich der Tabelle wiederfinden.
Es spielten: Jtite, D. Giuliana, Jouahri (71. Addoquaye), Steier, Fiebig, Botzum, Özcan (87. Köhler), A. Giuliana, Dordevic, Liedtke und Veit. (Beste Spieler