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Am Ende standesgemäß

Viktoria Heldenbergen – Germania Niederrodenbach 2:6 (2:3)
Es begann programmgemäß, Denn Antonio Giuliana erzielte per Fallrückzieher bereits in der 2. Minute die Führung. Zweifellos ein schönes Tor. Maßgeblich beteiligt war allerdings Christoph Siegler, der Keeper der Gastgeber. Er ließ den haltbaren Ball durch die Hosenträger rutschen. Danach kam unsere ersatzgeschwächte Mannschaft gegen den weit abgeschlagenen Tabellenletzten allerdings überraschend in Schwierigkeiten. Heldenbergen hatte drei richtig gute Chancen und nutzte die letzte zum verdienten Ausgleich (10.). Und es kam noch schlimmer, denn in der 13. Minute gingen die Gastgeber sogar in Führung. Luca Fabio Hamburger, der neue Germania-Keeper hatte gegen den von Walker Addoquaye abgefälschten Ball keine Chance. In der Folge begegneten sich die Mannschaften auf Augenhöhe. Dennis Liedke erzielte nach guter Vorarbeit von Luca Botzum in der 16. Minute zwar den Ausgleich. Aber die Gastgeber hielten weiterhin gut mit. Luca Fabio Hamburger vereitelte mit einer Glanzparade in der 18. Minute den dritten Gegentreffer. In der 21. Minute ermöglichte Ayman Jouahri mit einem katastrophalen Fehlpass um ein Haar die erneute Führung der Gastgeber. Der gleiche Spieler stand dann aber in der 30. Minute goldrichtig und nutzte einen erneuten Fehler des Heldenbergener Keepers zur eigenen Führung. Am Ende der 1. Hälfte wurde es noch einmal turbulent. Zunächst trafen die Gastgeber den Pfosten (45.) bevor Luca Botzum quasi im Gegenzug die Kugel an die Latte hämmerte (45.+1).
In der 2. Halbzeit war unser Team dann durchgehend die bessere Mannschaft und sorgte in der Schlussphase auch noch für ein angemessenes Ergebnis. Dennis Liedtke leitete mit kluger Vorarbeit in der 72. Minute das 2:4 von Luca Botzum vor und schlug dann nach glänzender Einzelleistung beim 2:5 selbst zu (80.). Antonio Giuliana, der den Torreigen eröffnet hatte, setzte auch den Schlusspunkt mit dem 2:6.
Es spielten: Hamburger, Addoquaye, Jouahri, Köhler, Fiebig, Dzafic (54. Bekirov), Botzum, A. Giuliana, D. Giuliana, Schadt und Liedtke. (Beste Spieler unterstrichen).