Geduld wurde belohnt
Germania Niederrodenbach – KSV-Eichen 2:1 (0:0)
Unsere Mannschaft zeigte eine ausgebuffte Leistung, blieb gegen einen widerborstigen Gegner geduldig und schlug dann, als sich in der 2. Hälfte die Chance ergab, eiskalt zu.
Beide Mannschaften waren zunächst bestrebt keinen Gegentreffer zu fangen. Die Gäste bauten hauptsächlich auf ihre starke Defensive, und für die Germania war klar, dass es bei einem Gegentreffer noch schwerer werden würde, dieses Abwehrbollwerk zu überwinden. Daraus resultierte in der ersten Hälfte ein Zermürbungskampf, der sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Nur einmal wurde es gefährlich. Nach einer verunglückten Abwehraktion von Germania-Keeper Luca Fabio Hamburger herrschte Konfusion im Strafraum. Mehrere Schussversuche der Gäste wurden geblockt und schließlich donnerte Eichens Nico Leichner freistehend den Ball weit über das Tor.
Wie so oft, wenn zwei Mannschaften sich weitgehend neutralisieren, brauchte es eine Einzelleistung, um Bewegung ins Spiel zu bringen. In diesem Match war es eine von Denzel Epps, der Mitte der gegnerischen Hälfte am rechten Flügel an der Außenlinie den Ball erhielt. Er startete einen Sololauf die Linie entlang, wurde mit etwas Glück an der Strafraumgrenze auch den begleitenden Verteidiger los und vollstreckte dann aus spitzem Winkel eiskalt (53.). Die Gäste orientierten sich erwartungsgemäß danach etwas weiter nach vorne und Samir Rahimi hatte in der 59. Minute eine glänzende Idee. Er erkannte, dass Danilo Giuliana auf dem rechten Flügel viel Platz hatte Und dann wurde es fast eine Dublette des ersten Treffers. Auch Giuliana startete einen Sololauf, wurde seinen Verteidiger los und erzielte ebenfalls aus spitzem Winkel das 2:0. Von den Gästen kam danach nicht mehr viel. Die Germania-Defensive hatte die Dinge im Griff und vorne lauerten die schnellen Spitzen Denzel Epps und Dennis Liedtke auf den entscheidenden Konter zum 3:0. Eine Ungeschicklichkeit von Antonio Giuliana brachte Eichen wieder ins Spiel. Er foulte knapp innerhalb des Strafraums einen Gegenspieler und der nachfolgende Elfmeter brachte den für die Gäste schmeichelhaften Anschlusstreffer. Der Gegner startete danach zwar ein Powerplay ohne freilich eine klare Torchance zu kreieren. Lediglich ein Freistoß brachte in der 87. Minute noch einmal Gefahr, flog von der Mauer abgefälscht aber knapp am Tor vorbei.
Es spielten: Hamburger, Suele, Steier, Jouahri, Fiebig, Özcan (55. Ajkic), D. Giuliana (90.+4 Köhler), Rahimi (78. Dordevic), A. Giuliana, Epps und Liedtke (90+3 Bengharda). (Beste Spieler unterstrichen).